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Saxophone, Wasserstichorgel, chinesische Mundorgel Sheng, Xiao, Gender Wayang, Suling u.a.


1969 im Ostteil Berlins geboren, wuchs Gert Anklam mit den Klängen des zeitgenössischen Jazz der DDR auf und ist seit 1988 als freischaffender Musiker und Komponist in Berlin tätig. Nach dem Fall der Mauer spielte er gemeinsam mit dem Manfred-Schulze-Bläserquintett, Conny und Johannes Bauer, Manfred Hering und anderen.

Seit 1993 beschäftigt sich Anklam unter anderem mit dem voluminösen Baritonsaxophon als Soloinstrument und erarbeitete eine eigene unverwechselbare Spielweise deren Charakteristik klangvolle, minimalistische Sequenzen und durch Zirkularatmung erzeugte mehrstimmige Klanggewebe sind.

Sein Interesse für außereuropäische Musikkulturen und der Spaß am Suchen nach neuen Klängen und Instrumenten prägt das reichhaltige musikalische Spektrum seiner aktuellen künstlerischen Projekte. Eine starke Inspirationsquelle für seine eigenen Kompositionen fand er in der faszinierenden musikalischen Welt des asiatischen Kontinents. Studienreisen führten ihn mehrfach nach Indien, Japan, China, Afrika und Amerika.

Gemeinsam mit Beate Gatscha und Martin Spühler entwickelte er die Wasserstichorgel, ein musikalisches und instrumentales Novum. Seit 10 Jahren lernt er beim chinesischen Meistermusiker, Prof. Wu Wei, das Spiel auf der chinesischen Mundorgel Sheng.

Unter dem Titel „Dialog der Klänge“ realisierte Anklam zusammen mit der Tänzerin Beate Gatscha, eine Reihe größerer interkultureller Projekte mit Musikern und Künstlern aus China, Japan, Indien, Afrika, Amerika und dem arabischen Kulturkreis.
Neben vielen Konzerten in Deutschland spielte Gert Anklam auch auf internationalen Bühnen unter anderem im Blue Note Osaka, in der Columbia University und der UNO in New York, in der Verbotene Stadt Peking, zum Theaterfestival Grahamstown Südafrika , zum "Estival Santa Cruz“ Valladolid/Spanien und zum Jazzfest Berlin .

Seit 1997 komponierte er für Hörfunkproduktionen (z.B. „Die dunkle Stunde der Serenissima“ von Donna Leon, „Die wunderbare Welt des Jean Henri Fabre“ von Peter Steinbach) sowie für Theaterstücke („Dark Continent“ von Chris Pretorius) und erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen.